Mag. Dr. Walter Ganster
Steuerberater
Wirtschaftstreuhänder
newsticker
klienteninfo

Newsticker:

Wir informieren über aktuelle Themen: 


top-news
 

 

BMF-Folder: Sicherheitseinrichtung in Registrierkassen
(10/2016)

  • Elektronische Aufzeichnungssysteme sind ab 01.04.2017 durch eine technische Sicherheitseinrichtung gegen Manipulation zu schützen. 

    Das BMF hat Informationen zur Sicherheitseinrichtung in Registrierkassen in einem Folder zusammen gefasst. Dieser Folder enthält Details zur Inbetriebnahme der Sicherheitseinrichtung und Informationen zum laufenden Betrieb der ab 01.04.2017 verpflichtenden manipulationssicheren Registrierkasse.

    Informieren sie sich über den Inhalt der verpflichtenden Sicherheitseinrichtung auch durch den Aufruf dieses Folders. 


    BMF-Folder zur Sicherheitseinrichtung in Registrierkassen


Steuerreform 2015/2016
(08/2016)


  • Einkommensteuer

    Neues Tarifmodell


    Kernstück der Steuerreform 2015/2016 ist ein neues Tarifmodell mit sieben Steuerstufen (0% bis EUR 11.00,00 - 55% ab EUR 1,00 Mio) statt bisher vier Steuerstufen (0% - 50%). Per Saldo ergibt sich eine Entlastung für jeden Steuerzahler.

    Erhöhung von Absetz- und Freibeträgen

    Neue Absetzbeträge für Arbeitnehmer, Kinderfreibetrag, Rückerstattung SV-Beiträge, etc.

    Dienstautos

    Der monatliche Sachbezug für Dienstautos erhöht sich ab einem bestimmten CO2-Ausstoß auf maximal EUR 960,00 und wird in 2016 und 2017 angepasst (Ökologisierung). Für Elektroautos wird kein Sachbezug verrechnet und kann die Vorsteuer geltend gemacht werden.

    Einlagenrückzahlung

    Die Wahlmöglichkeit, eine Ausschüttung als Dividende oder Kapitalrückzahlung zu behandeln, entfällt. Bei operativen Gewinnen hat die Ausschüttung Vorrang (KESt nat. Personen: 27,5%; KapG: idR steuerfrei). Die Gesamtbelastung für ausgeschüttete Gewinne von Körperschaften erhöht sich dadurch von 43,75% auf 45,625%. 

    Kapitalertragsteuer

    Erhöhung der Kapitalertragsteuer von 25% auf 27,5% (bestimmte Kapitalerträge bleiben bei 25%: Sparbuchzinsen, Körperschaften, Zwischensteuer PS, etc.).

    Grundstücksbesteuerung

    Die Immobilienertragsteuer wird von 25% auf 30% erhöht; der Inflationsabschlag von 2% entfällt.

    Der Abschreibungsprozentsatz für Betriebsgebäude (nicht bei Vermietung für Wohnzwecke) beträgt einheitlich mindestens 2,5% (Ausnahme: Gutachten).

    Der Verteilungszeitraum für Instandsetzungsaufwendungen erhöht sich von 10 auf 15 Jahre. 

    Der nicht abschreibbare Grundwert beträgt ohne Nachweis 40% der Anschaffungskosten. 

    Sonderausgaben

    Entfall der Absetzbarkeit neuer Topfsonderausgaben.

    Sonstiges

    Bar bezahlte Entgelte für Bauleistungen über EUR 500,00 sind steuerlich nicht mehr absetzbar. Arbeitslöhne in der Bauwirtschaft dürfen nicht mehr bar ausbezahlt werden.

    Verlustzuweisungen bei Personengesellschaften sind grundsätzlich nur mehr bis zur geleisteten Einlage möglich. Nicht ausgeglichene Verluste können mit künftigen Gewinnen verrechnet werden. 


  • Grunderwerbsteuer

    Bei einer unentgeltlichen Übertragung von Grundstücken wird ab 01.01.2016 die Grunderwerbsteuer vom Grundstückswert (neu definiert) nach einem Stufentarif (zwischen 0,5% und 3,5%) berechnet (bisher: 3,5% vom dreifachen Einheitswert, maximal 30% des Verkehrswertes).

    Werden anlässlich der unentgeltlichen Übertragung Schulden übernommen, kommt es zu Sonderregelungen. Übertragungen im engen Familienverband werden bei Schuldübernahme als unentgeltlich behandelt.

    Bei einer unentgeltlichen Betriebsübertragung erhöht sich der Freibetrag für Betriebsgrundstücke von bisher EUR 365.000,00 auf EUR 900.000,00 und beträgt maximal 0,5% des Grundstückswertes. 

    Bei Umgründungen und Anteilsvereinigungen beträgt die Grunderwerbsteuer 0,5% des Grundstückswertes.

    Werden land- und forstwirtschaftlicher Grundstücke unentgeltlich im engen Familienverband übertragen bleibt die Bemessung mit dem einfachen Einheitswert und 2% unverändert.


  • Umsatzsteuer

    Die Umsatzsteuer für bestimmte Lieferungen und Leistungen erhöht sich von 10% auf 13%. Künftig gibt es drei Mehrwertsteuerprozentsätze: 10%, 13% und 20%.


  • Belegerteilungspflicht

    Generelle Belegerteilungspflicht aller Unternehmer (mit neuen Mindestinhalten für Belege) für jede empfangene Barzahlung.


  • Registrierkassenpflicht

    Generelle Einzelerfassungspflicht von Barumsätzen für alle Betriebe (Barzahlungen, Bankomat, Kreditkarten, Barschecks, Gutscheine etc.) mittels Registrierkassen und sonstigen elektronischen Aufzeichnungssystemen (gilt ab einem Jahresumsatz von EUR 15.000,00 (netto) und jährlichen Barumsätzen von über EUR 7.500,00 (netto) je Betrieb oder betrieblicher Einheit).

    Ausnahmen: u.a. Umsätze im Freien (Kalte-Hände-Regelung); gilt für einen Jahresumsatz, losgelöst vom Gesamtumsatz des Betriebes, bis zu EUR 30.000,00 (netto).

    Erleichterungen: u.a. Mobile Gruppen (Masseure, Tierärzte etc.) tägliche Nacherfassung der zuvor händisch erstellten und übergebenen Belege sowie bei Automaten und OnlineKassen.

    Sofortabschreibung der Anschaffungs- und Umstellungskosten für Registrierkassen und sonstiger elektronischer Aufzeichnungssysteme und steuerfreie Prämie von EUR 200,00 pro Erfassungseinheit.


  • Manipulationsschutz und Sicherheitseinrichtung

    Elektronische Aufzeichnungssysteme sind ab 01.04.2017 durch eine technische Sicherheitseinrichtung (elektronische Signatur) gegen Manipulation zu schützen.


  • Kontenregister

    Einrichtung eines zentral verwalteten Kontenregisters über inländische Bankkonten und Depots aller natürlicher und juristischer Personen durch das BMF.

    Kreditinstitute melden autorisiert bestimmte Stammdaten an das Kontenregister. Diese sind durch Staatsanwaltschaften, Strafgerichte, Finanzstrafbehörden und dem Bundesfinanzgericht einsehbar. Abgabenbehörden können Daten abrufen, wenn dies zur Abgabenerhebung zweckmäßig und angemessen erscheint. 

    Abgabenbehörden und das Bundesfinanzgericht können auch in innere Kontendaten (Stände, Bewegungen) Einsicht nehmen, wenn begründete Zweifel an der Richtigkeit der Angaben des Abgabepflichtigen bestehen und zu erwarten ist, dass durch die Einsicht die Zweifel geklärt werden.

    Bevor die Finanz die Banken zur Konteneröffnung auffordert, muss ein Einzelrichter des Bundesfinanzgerichtes (BFG) das Auskunftsverlagen genehmigen. 


  • Kapitalabflussmeldung

    Kreditinstitute müssen Kapitalabflüsse von privaten Konten über EUR 50.000,00 beginnend ab 01.03.2015 an das BMF melden.

    Sonderbestimmung: Kapitalzuflüsse aus der Schweiz und Liechtenstein sind durch Banken rückwirkend für bestimmte Zeiträume zu melden (gilt für Kapitalzuflüsse jeweils ab Ankündigung der Steuerabkommen).


  • Anonyme Einmalzahlung oder Selbstanzeige

    Zur Vermeidung strafrechtlicher Konsequenzen bestimmter Kapitalzuflüsse aus der Schweiz und Liechtenstein kann eine pauschale und anonyme Einmalzahlung in Höhe von 38% dieser Zuflüsse geleistet werden. Alterativ ist eine Selbstanzeige mit Steuerentrichtung und Strafzuschlägen von 5% bis 30% vorgesehen.


Informationen für Land- und Forstwirte
(01/2015)


  • Nachträgliche Baulandwidmungen gelten bei Grundstücksveräußerungen (Altvermögen) innerhalb der folgenden 5 Jahre (ab 01.01.2015) als rückwirkendes Ereignis (§ 295 BAO) und reduzieren die fiktiven Anschaffungskosten von 86% auf 40% (Erhöhung der ImmoESt von 3,5% (14%x25%) auf 15% (60%x25%)).

  • Die Vollpauschalierung ist ab 01.01.2015 für land- und forstwirtschaftliche Betriebe bis zu einem Einheitswert von EUR 75.000,00 (bisher EUR 100.000,00) möglich. Weitere Voraussetzungen sind: die selbstbewirtschaftete landwirtschaftliche Nutzfläche darf nicht höher als 60 ha sein und die Vieheinheiten dürfen nicht über 120 liegen. Der neue Besteuerungssatz beträgt 42% (bisher 39%).

    Die Einheitswertgrenze für die Buchführungspflicht land- und forstwirtschaftlicher Betriebe reduziert sich ab 01.01.2015 von EUR 150.000,00 auf EUR 130.000,00.

    Die Umsatzgrenze für die Buchführungspflicht land- und forstwirtschaftlicher Betriebe erhöhte sich ab 01.01.2013 von EUR 400.000,00 auf EUR 550.000,00.  

  • Der Einheitswert des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens wird mit Stichtag 01.01.2014 neu festgestellt. Es wird erwartet, dass sich die forstwirtschaftlichen Einheitswerte um rd. 10% und die landwirtschaftlichen Einheitswerte um rd. 3% erhöhen.

Klienteninfo:

Klienteninfo 04/2017

(01.09.2017)


  • Text in Bearbeitung



Klienteninfo 03/2017

(17.06.2017)


  • Text in Bearbeitung



Klienteninfo 02/2017
(07.04.2017)


  • Text in Bearbeitung


Klienteninfo 01/2017
(06.02.2017)


  • Digitale Signatur bei Registrierkassen

    Ab 01.04.2017 besteht die gesetzliche Verpflichtung Registrierkassen mit einer technischen Sicherheitseinrichtung gegen Manipulationen zu schützen (die detaillierte Vorgangsweise zur Inbetriebnahme der jeweiligen Sicherheitseinrichtung und der damit verbundenen Registrierung über Finanz-Online hat das BMF in einem übersichtlichen Folder dargestellt - BMF-Folder zur Sicherheitseinrichtung in Registrierkassen).

    Wird diese gesetzliche Pflicht vorsätzlichen nicht beachtet liegt eine Finanzordnungswidrigkeit vor, die mit einer Geldstrafe von bis zu EUR 5.000,00 bedroht ist.

    Laut Information des BMF liegt eine vorsätzliche Nichtbeachtung dieser Pflicht nicht vor, wenn der Unternehmer nachweist bzw. glaubhaft macht, dass er die Beschaffung und/oder Umrüstung der Registrierkasse (gemäß RKSV) bei einem Kassenhersteller oder Kassenhändler bis Mitte März 2017 beauftragt hat, sodass die Säumnis nicht in seiner Sphäre liegt.


  • Ausweitung der Kleinunternehmerbefreiung in der Umsatzsteuer

    Die Kleinunternehmerbefreiung in der Umsatzsteuer kann in Anspruch genommen werden, wenn der Umsatz nicht mehr als EUR 30.000,00 netto im Jahr beträgt.

    Ab 01.01.2017 (AÄG 2016) werden zur Beurteilung dieser Umsatzgrenze von EUR 30.000,00 nicht mehr alle Umsätze des Unternehmers miteinbezogen. Unecht befreite Umsätze sind ab 01.01.2017 nicht mehr miteinzubeziehen. 

    Die bedeutet, dass z.B. Ärzte (und andere) sonstige steuerpflichtige Umsätze (z.B. nichtmedizinische Gutachten, Verkauf von Kosmetika, Vermietung)  bis zur Kleinunternehmergrenze als unecht befreite Umsätze nicht versteuern müssen.


  • Steuerbefreiung für Aushilfskräfte (befristet für 2017 - 2019)

    Ab 01.01.2017 können Einkünfte für Aushilfskräfte steuerfrei ausbezahlt werden; für den Dienstgeber entfallen die Lohnnebenkosten, wenn:

    es sich um ein geringfügiges Beschäftigungsverhältnis handelt,
    die Aushilfskraft nicht in einem Dienstverhältnis zum Dienstgeber steht,
    die Aushilfskraft eine andere vollversicherungspflichtige Tätigkeit ausübt,
    die Beschäftigung der Aushilfskraft zur Abdeckung eines temporär zusätzlichen Arbeitsanfalls zu Spitzenzeiten dient.


  • Investitionszuwachsprämie für Klein- und Mittelbetriebe

    Zur Stärkung privater Investitionen von KMUs wird ab 2017 (vom Gesetzgeber noch nicht beschlossen) eine Investitionszuwachsprämie eingeführt.

    Eckpunkte sind:

    KMUs sind physische und juristische Personen und sonstige Gesellschaften des Handelsrechtes die ein gewerbliches Unternehmen betreiben. Kleinunternehmen sind Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeiter und einem Umsatz von bis zu EUR 10 Mio. Mittlere Unternehmen sind darüber hinaus Unternehmen bis 250 Mitarbeiter und einem Umsatz von bis zu EUR 50 Mio (oder einer Bilanzsumme von bis zu EUR 43 Mio).

    Das den Antrag stellende Unternehmen muss bereits 3 Jahresabschlüsse mit jeweils einem Zeitraum von 12 Monaten vorweisen.

    Gefördert wird der Zuwachs bestimmter aktivierungspflichtiger Neuinvestitionen (bei Kleinunternehmen von zumindest EUR 50.000,00, bei mittleren Unternehmen von zumindest EUR 100.000,00) in abnutzbare Anlagegüter und dem Standort in Österreich.

    Die Förderung beträgt für Kleinunternehmen 15% des Investitionszuwachses (EUR 50.000,00 bis EUR 450.000,00) und für mittlere Unternehmen 10% des Investitionszuwachses (EUR 100.000,00 bis EUR 750.000,00).

    Abgewickelt wird die Förderung über die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) oder die Österreichische Hotel- und Tourismusbank GmbH (ÖHT). Der Förderantrag muss vor Durchführung des Projektes gestellt werden. Ihr Steuerberater unterstützt sie dabei.




Klienteninfo 06/2016
(04.12.2016)


  • Was ändert sich in 2017


    Die Registrierkasse - eine unendliche Geschichte:


    Ab 01.04.2017 muss jede Registrierkasse mit einer technischen Sicherheitseinrichtung zum Schutz vor Manipulation ausgestattet sein. Der aktive Manipulationsschutz ist am Beleg als QR-Code erkennbar.


    Was ist zu tun:


    1. Signaturkarten (u.a. Micro-Chips) (und Kartenlesegerät) sind beim Vertrauensdienstanbieter (A-Trust, etc.) zu beziehen (umgehend veranlassen!).


    2. Mittels Softwareupdate erfolgt die Initialisierung der Registrierkasse (Herstellung der Verbindung zwischen Registrierkasse und Signaturkarte) zur Herstellung der Manipulationssicherheit.


    3. Unmittelbar nach der Initialisierung ist durch die Registrierkasse der Startbeleg zu erstellen, dieser auszudrucken und 7 Jahre aufzubewahren.


    4. Signaturkarte und Registrierkasse sind über Finanz-Online zu registrieren (dialoggeführte Eingabemaske). Die Registrierung übernimmt gerne ihr Steuerberater.

    Folgende Daten sind bereitzuhalten:

    - Art der Signatur- bzw. Siegelerstellungseinheit
    - Seriennummer der Signatur- bzw. Siegelerstellungseinheit
    - Name des Vertrauensdienstanbieters
    - Kassenidentifikationsnummer der Registrierkasse
    - AES-Schlüssel der Registrierkasse.


    5. Prüfung des Startbeleges mittels BMF Belegcheck-App oder Kassensoftware. Mit der Überprüfung des Startbelegs wird sichergestellt, dass die Inbetriebnahme der Sicherheitseinrichtung ordnungsgemäß durchgeführt wurde.


    Weitere Hinweise für den laufenden Betrieb der manipulationssicheren Registrierkasse:


    - Monats- und Jahresbelege sind am Monats- bzw. Jahresende elektronisch zu erstellen, zu signieren, auszudrucken, mittels BMF Belegcheck-App (oder Kassensoftware) zu überprüfen und 7 Jahre aufzubewahren.

    - Das Datenerfassungsprotokoll der Registrierkasse ist jedenfalls quartalsweise (besser: öfter) auf einen externen Datenträger unveränderbar zu speichern und 7 Jahre aufzubewahren.

    - Bei Ausfall oder Verlust der Registrierkasse sind die Geschäftsvorfälle auf einer anderen Registrierkasse zu erfassen oder für alle anfallenden Geschäftsvorfälle danach händische Belege zu erstellen, die in der Registrierkasse nach erfasst werden.

    - Dauert der Ausfall der Registrierkasse länger als 48 Stunden, müssen Beginn und Ende des Ausfalls oder die gänzliche Außerbetriebnahme der Registrierkasse binnen einer Woche über FinanzOnline gemeldet werden. 


    Weitere Ausführungen zur Registrierkassenpflicht finden sie unter den "publikationen" in der "box" unseres "infocenters".


    Automatisierte Übermittlung bestimmter Sonderausgaben:


    Ab 2017 können bestimmte Sonderausgaben (Spenden, freiwillige Weiterversicherung, Nachkauf von Versicherungszeiten) nicht mehr über die Steuererklärung beantragt werden, sondern werden bei der Veranlagung dann berücksichtigt, wenn die jeweilige Organisation die Daten an das Finanzamt über FinanzOnline meldet.

    Damit diese Sonderausgaben berücksichtigt werden können, müssen ab 2017 bei der Zahlung Vor- und Zuname und das Geburtsdatum angegeben werden.


    Investitionszuwachsprämie 2017:


    Für neu angeschaffte, aktivierungspflichtige Wirtschaftsgüter des abnutzbaren Anlagevermögens (nicht: PKW, Grundstücke) der Jahre 2017 und 2018 gibt es eine Investitionszuwachsprämie im Ausmaß von 15% (bis 49 Mitarbeiter) bzw. 10% (50 bis 250 Mitarbeiter).


    Senkung des Dienstgeberbeitrages von 4,5% auf 4,1%:


    Der DB wird mit 01.01.2017 von 4,5% auf 4,1% gesenkt. Eine weitere Senkung auf 3,9% erfolgt ab 01.01.2018.


    Steuerabkommen mit der Schweiz und Liechtenstein:


    Das Steuerabkommen mit der Schweiz soll aufgehoben werden. Daher werden ab 2017 die Schweizer Banken keine Abgeltungssteuer mehr einheben, sondern ausschließlich die Kapitaleinkünfte den österreichischen Steuerbehörden melden. Damit entfällt für österreichische Anleger in der Schweiz ab 2017 die Anonymität. Gleiches soll für Privatanleger in Liechtenstein gelten.



Klienteninfo 05/2016

(17.10.2016)



  • Steuertipps zum Jahresende 2016


    Steuertipps für Unternehmer:

    Folgende Steuertipps finden sie in der Klienteninformation 05/2016:

    Investitionen/Instandhaltungen, Disposition über Einnahmen/Erträge und Ausgaben/Aufwendungen, optimale Verlustverwertung, Rückstellungen, Energieabgabenvergütung 2011 und Folgejahre, und sonstige.


    Gewinnfreibetrag 2016


    Wie in den Vorjahren haben natürliche Personen die Möglichkeit ihren steuerlichen Gewinn 2016 pauschal bzw. durch Investitionen zu reduzieren. Der GFB beträgt bis zu 13% des Gewinns, maximal EUR 45.350,00 im Jahr.

    Für den investitionsbedingten Gewinnfreibetrag 2016 (ab EUR 30.000,00 Gewinn) sind in 2016 Anschaffungen in ungebrauchte, abnutzbare körperliche Wirtschaftsgüter (nicht PKW) mit einer Nutzungsdauer von mindestens vier Jahren erforderlich.

    Neben den vorhin erwähnten Sachanlagen können auch Wohnbauanleihen (keine anderen Wertpapiere) zur Deckung des GFB herangezogen werden. Auf die Restlaufzeit der längerfristigen Wohnbauanleihen von 4 Jahren ist zu achten.

    Bei einer Betriebsausgabenpauschalierung steht nur der Grundfreibetrag zur Verfügung.  


    Weitere Steuertipps für Arbeitgeber, Arbeitnehmer und alle Steuerpflichtigen finden sie in der Klienteninformation 05/2016.



Klienteninfo 04/2016

(06.09.2016)

 

  • Aktuelles zur Registrierkassenpflicht


    Erleichterungen zur Losungsermittlung
    :

    Die Begünstigung für Umsätze im Freien (Kalte-Hände-Regelung) wird für den Betrieb von Alm-, Berg-, Schi- und Schutzhütten ausgedehnt und gilt mit Einschränkungen auch für Buschenschänken (14-Tagesfrist) und "kleine" Kantinen begünstigter Vereine (52-Tagesregelung).

    (Nur) für diese Betriebe ist die Losungsermittlung durch Kassasturz (Rückrechnung aus dem ausgezählten End- und Anfangsbestand) ohne Verwendung einer Registrierkasse möglich. Voraussetzung ist, dass der Jahresumsatz aus der angeführten Tätigkeit (losgelöst vom Gesamtumsatz des Betriebes) EUR 30.000,00 (netto) nicht übersteigt. 

    Die Ermittlung des Kassenanfangs- und Kassenendbestandes sowie der Tageslosung durch Rückrechnung (Kassasturz) muss nachvollziehbar und entsprechend dokumentiert werden.

    Werden Einzelaufzeichnungen geführt die eine Losungsermittlung ermöglichen, ist eine Ermittlung der Tageslosung durch Kassasturz nicht möglich. 


    Manipulationsschutz und Sicherheitseinrichtung
    :

    Elektronische Aufzeichnungssysteme sind ab 01.04.2017 durch eine technische Sicherheitseinrichtung (elektronische Signatur) gegen Manipulation zu schützen. 


    Gemeinnützige Vereine
    :

    Feste von Vereinen und Körperschaften öffentlichen Rechts (kleine Vereinsfeste) sind im Ausmaß von bis zu 72 Jahresstunden (bisher: 48 Jahresstunden) steuerlich begünstigt (keine Registrierkassenpflicht, jedoch Kassasturz).

    Die Zusammenarbeit von Gastronomie und gemeinnützigen Vereinen ist bei kleinen Vereinsfesten ohne Verlust der steuerlichen Begünstigung (Gemeinnützigkeit) möglich (gilt auch für die unentgeltliche Mitarbeit vereinsfremder Personen).


    Aktuelle Ausführungen zur Registrierkassen- und Belegerteilungspflicht ab 01.01.2016 finden sie unter den "publikationen" in der "box" unseres "infocenters".


  • Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetz 2016 (LSD-BG 2016)


    Im LSD-BG 2016 (gilt ab 01.01.2017) wurden bisherige Bestimmungen neu strukturiert und weitere hinzugefügt:

    Neue Ausnahmeregelungen gelten für den Personaleinsatz im Konzern, für die Tätigkeit als mobiler Arbeitnehmer, etc.

    Der inländische Auftraggeber (soweit Unternehmer) haftet für den Anspruch auf Mindestentgelt gegenüber Arbeitgebern mit Sitz in Drittstaaten.

    Die Auftraggeberhaftung im Baubereich gilt künftig auch für Privatpersonen und besteht auch gegenüber Arbeitnehmern von Arbeitgebern im Gemeinschaftsgebiet. Die Haftung des Generalunternehmers wird (bei gesetz- oder vertragswidriger Beschäftigung) auf Entgeltansprüche von durch Subunternehmer eingesetzte Arbeitnehmer ausgedehnt.

    Bei einem grenzüberschreitenden Arbeitseinsatz im Inland hat der ausländische Arbeitgeber (EU EWR Schweiz) erweiterte Meldepflichten. 


  • Verlustverwertung beschränkt haftender Mitunternehmer (§ 23a EStG) 


    Durch das Steuerreformgesetz 2015/2016 wurden für ab 2016 beginnende Wirtschaftsjahre die Verlustverwertungsmöglichkeiten beschränkt haftender Mitunternehmer (wieder) eingeschränkt. Demnach können derartige Verluste nur noch bis zur Höhe des steuerlichen Kapitalkontos mit anderen Einkünften ausgeglichen oder vorgetragen werden. Übersteigende Verluste sind nicht verloren, sie werden auf eine sogenannte "Wartetaste" gelegt und sind unter bestimmten Voraussetzungen später verwertbar.

    Rechtsansichten der Finanzverwaltung zu diesem Thema sind in der BMF-Information zu § 23a EStG vom 07.07.2016 zusammengefasst. 


Klienteninfo 03/2016
(08.06.2016)


  • Sommerzeit: Ferialpraktikanten, Volontäre, Ferialarbeitnehmer


    siehe auch Ausführungen unter info auf unserer Homepage.



  • Änderung bei Grundstücken
    (ab 01.01.2016)


    Abschreibung:

    Bei betrieblich genutzten Betriebsgebäuden ändert sich ab 2016 (beginnende Wirtschaftsjahre) - ohne Nachweis der Nutzungsdauer - der Abschreibungssatz auf (bis) 2,5% (bisher: 2,0%, 2,5%, 3,0%). Wird das Gebäude Wohnzwecken überlassen, kommt sowohl im betrieblichen Bereich als auch bei der reinen Vermietung ein Abschreibungssatz von 1,5% zur Anwendung. Bei einer gemischt genutzten Vermietung im betrieblichen Bereich sind die Gebäudeteile für die AfA-Bemessung im Verhältnis der Nutzflächen aufzuteilen (gilt ab einer Vermietung für Wohnzwecke von 10%).

    Der neue Abschreibungssatz ist ausgehend von den ursprünglichen Anschaffungskosten zu berechnen.


    Grundanteil:

    Ab 01.01.2016 ist im außerbetrieblichen Bereich (Vermietung) der nicht AfA-fähige Grundanteil mit 40% (bisher 20%) der Anschaffungskosten anzusetzen. Für unterschiedliche örtliche und bauliche Verhältnisse wurden im Verordnungswege (ohne Nachweis) abweichende Regelungen getroffen (Grundanteilsverordnung 2016):


    20% Grundanteil (80% Gebäudeanteil)

    bei Gemeinden mit weniger als 100.000 EW und einem m2-Preis für baureifes Land von weniger als EUR 400,00.

    30% Grundanteil (70% Gebäudeanteil)

    bei Gemeinden mit mindestens 100.000 EW oder einem m2-Preis für baureifes Land ab EUR 400,00 und mehr als 10 Wohn- und Geschäftseinheiten.

    40% Grundanteil (60% Gebäudeanteil)

    bei Gemeinden mit mindestens 100.000 EW oder einem m2-Preis für baureifes Land ab EUR 400,00 und bis zu 10 Wohn- und Geschäftseinheiten.


    Für zum 01.01.2016 vermietete Grundstücke ist auf die Verhältnisse zum 01.01.2016 abzustellen. Weichen die tatsächlichen Verhältnisse erheblich (ab 50%) von den pauschalen Werten ab, ist der Grundanteil nicht nach der VO zu ermitteln. Der Grundwert kann auch durch ein Sachverständigengutachten festgestellt und damit glaubhaft gemacht werden.


    Instandsetzungs- und Instandhaltungsaufwendungen:

    Die Verteilungszeiträume werden ab 2016 von 10 auf 15 Jahre verlängert; dies gilt auch für laufende Zehntelabsetzungen (nicht für freiwillige Zehntelabsetzungen).


    Inflationsabschlag:

    Bei der Veräußerung von Grund und Boden darf ab 01.01.2016 kein Inflationsabschlag mehr berücksichtigt werden.


  • Handwerkerbonus
    (ab 01.07.2016)


    Der Handwerkerbonus, der bereits 2014 und 2015 gewährt wurde, erfährt eine Neuauflage. 

    Privatpersonen (Eigentümer und Mieter) können ab 01.07.2016 von gewerbeberechtigten Handwerkern erbrachten Leistungen im eigenen Wohnbereich und Inland eine Förderung in Höhe von 20% (Mehrwertsteuer) beantragen. Der Antrag kann ab 01.07.2016 bei Bausparkassen eingereicht werden; die maximal förderbaren Kosten betragen netto EUR 3.000,00 im Jahr.   


Klienteninfo 02/2016
(05.04.2016)



  • Arbeitnehmerveranlagung

    Der Gesetzgeber sieht drei Möglichkeiten der Arbeitnehmerveranlagung vor:

    Pflichtveranlagung:

    gilt für lohnsteuerpflichtige Dienstnehmer mit einem Jahreseinkommen über EUR 12.000,00 und beispielsweise bei Nebeneinkünften (Werkvertrag, Vermietungseinkünfte, etc.) von mehr als EUR 730,00 jährlich, bei gleichzeitigem Bezug mehrerer Löhne/Gehälter/Pensionen, bei Einkünften aus privaten Grundstücksverkäufen ohne ImmoESt Abfuhr, usw.

    Antragsveranlagung:

    gilt u.a. bei schwankenden Bezügen, Verdienstunterbrechungen (Ferialpraxis, Karenz, etc.) oder (bisher) nicht geltend gemachten Werbungskosten, Sonderausgaben oder außergewöhnlichen Belastungen. Die Antragsveranlagung kann innerhalb einer Frist von 5 Jahren nach Ablauf eines Kalenderjahres begehrt werden.

    Aufforderung durch das Finanzamt:

    in bestimmten Fällen (Bezug von Krankengeld, Bezüge aus der Bauarbeiter-, Urlaubs- und Abfertigungskasse, Bezüge aus Dienstleistungschecks etc.) kommt das Finanzamt auf sie zu und werden aufgefordert eine Steuererklärung abzugeben.


  • Frist zur Einreichung der Steuererklärungen


    Die Frist zur Einreichung der Steuererklärungen für das abgelaufene Kalenderjahr endet allgemein am 30.04. des laufenden Jahres. Werden Steuererklärungen online eingereicht, verlängert sich diese Frist bis 30.06.

    Steuerpflichtige, die durch einen Steuerberater vertreten werden, haben innerhalb bestimmter Fristen des Steuerberaters grundsätzlich die Möglichkeit ihre Steuererklärungen erst am 31.03. bzw. 30.04. des zweiten Folgejahres abzugeben. Allerdings ist dabei zu beachten, dass für Nachzahlungen bzw. Gutschriften daraus ab 01.10. Zinsen zu bezahlen sind bzw. gutgeschrieben werden.

    In den meisten Fällen der Arbeitnehmerveranlagung gilt eine Fristverlängerung bis 30.09. In jedem Fall kann eine Einzelfristverlängerung (schriftlich und begründet), auch wiederholt, begehrt werden.


  • Registrierkassenpflicht
    (ab 01.05.2016)


    Der Verfassungsgerichtshof hat die Registrierkassenpflicht ab 01.01.2016 grundsätzlich bestätigt, ist allerdings der Auffassung, dass der Beurteilungszeitraum dafür ab 01.01.2016 beginnt und nicht, wie von der Finanzverwaltung gewollt, in das Jahr 2015 zurückverlegt wird. Der früheste Termin der Registrierkassenpflicht ist demnach der 01.05.2016 und nicht der 01.01.2016.


  • Beherbergung mit 13% Umsatzsteuer
    (ab 01.05.2016)


    Für die Beherbergung in eingerichteten Wohn- und Schlafräumen (einschließlich bestimmter Zusatzleistungen) sowie für die Vermietung von Grundstücken zu Campingzwecken gilt ab 01.05.2016 der Steuersatz von 13% (bisher 10%). Die Neuregelung gilt nicht für die Vermietung zu Wohnzwecken. Hier bleibt der Steuersatz weiterhin unverändert mit 10%.

    Bei der Aufteilung der Steuersätze in 10% und 13% ist wie folgt vorzugehen:

    1. Einzelverkaufspreise (brutto)
    2. Kostenaufteilung (Kalkulation)
    3. Pauschalaufteilung (UStRL)


  • BMF Grundstückswert-Rechner


    Das BMF hat auf seiner Homepage ein Berechnungsprogramm zur Berechnung des Grundstückswertes nach dem Pauschalwertmodell der Grundstückwertverordnung online geschaltet.

    BMF Grundstückswert-Rechner


Sonderinfo 01/2016

(22.02.2016)



  • Elektronische Zahlung an das Finanzamt
    (ab 01.04.2016)


    Ab 01.04.2016 sind Zahlungen an das Finanzamt elektronisch durchzuführen, wenn dies dem Abgabepflichtigen zumutbar ist.


    Nähere Regelungen dazu beinhaltet die Verordnung des BMF vom 16.02.2016:

    - die neue Bestimmung gilt für alle Zahlungen ab 01.04.2016, 

    - die elektronische Überweisung ist dem Steuerpflichtigen zumutbar, wenn dieser über einen Internetanschluss verfügt und ein Elektronic-Banking-System seiner Bank verwendet.


    Formen der elektronischen Zahlung an das Finanzamt:

    - Elektronic-Banking-System der Bank: Funktion "Finanzamtszahlung",

    - Finanz-Online: "Meldung zur Zahlung von Selbstbemessungsabgaben"
    und "Elektronische Zahlung im Finanz-Online" (eps-Verfahren).


    Facit:

    Wenn sie einen Internetanschluss haben ("und diesen auch von der Steuer absetzen") aber bisher kein Elektronik-Banking-System verwenden, können sie ihre Steuern und Abgaben weiterhin mit der herkömmlichen Zahlungsanweisung zahlen.


    Ab 01.04.2016 versendet das Finanzamt grundsätzlich keine Zahlungsanweisungen, da Zahlungen ab diesem Stichtag elektronisch erfolgen sollten. Auch Vierteljahresbenachrichtigungen und Buchungsmitteilungen werden FON-Teilnehmern nunmehr elektronisch (ohne Zahlungsanweisungen) zugestellt. 

    Sollten Sie keine Möglichkeit der Nutzung eines Elektronik-Banking-Systems für ihre Steuerzahlung haben, können sie mit einem formlosen Schreiben (auch: Telefon, Fax) beim zuständigen Finanzamt die erneute Zusendung von Zahlungsanweisungen und damit die weitere Bezahlung der Steuern mittels Zahlungsanweisungen beantragen ("opting out").

    Zwischen Feber und Juli 2016 werden alle Banken bei der Überweisung auf ein Konto des Finanzamtes die "Finanzamtszahlung" (eigenes Verfahren) umsetzen. Bei dieser Zahlung ist die Angabe der Abgabenkontonummer (Finanzamt- und Steuernummer) verpflichtend.


Klienteninfo 01/2016

(02.02.2016)



  • Neu ab 2016


    Zuschreibung bei Anlagegütern

    Werden Anlagegüter in der Bilanz aufgewertet (UGB), erhöhen die Zuschreibungen den steuerlichen Gewinn des laufenden Jahres. Um keine sofortige Steuerbelastung auszulösen, können Zuschreibungen für vorhergehende Wirtschaftsjahre auf Antrag einer Zuschreibungsrücklage zugeführt werden. Die Zuschreibungsrücklage ist mit Teilwert- und laufenden Abschreibungen anteilig, bei Ausscheiden mit dem Restwert steuerwirksam aufzulösen. 


    Zurechnung höchst-persönlicher Einkünfte

    Ab 01.01.2016 sind Einkünfte aus der Tätigkeit als organschaftlicher Vertreter einer Körperschaft (z.B. Geschäftsführer einer GmbH) sowie Tätigkeiten aus höchstpersönlichen Leistungen (z.B. Künstler, Sportler, Vortragender) der leistungserbringenden natürlichen Person direkt und nicht der Körperschaft zuzurechen. 


    Verbot von Barzahlungen für Arbeitslöhne in der Bauwirtschaft

    Arbeitslöhne für Bauleistungen dürfen an Arbeitnehmer nicht mehr bar ausbezahlt werden, bzw. dürfen von diesen nicht entgegengenommen werden. Werden dennoch Entgelte für Bauleistungen bar ausbezahlt, sind diese, soweit sie über EUR 500,00 liegen, steuerlich nicht absetzbar.


    Neuerungen im Finanzstrafgesetz

    Bisher konnte eine Finanzstrafe bei Vorliegen einer fahrlässigen Abgabenverkürzung verhängt werden. Dieser Tatbestand wurde nunmehr auf grob fahrlässige Abgabenverkürzungen (ungewöhnlich und auffallend sorgfaltswidrig) eingeschränkt (gilt auch für einen unentschuldbaren Irrtum). Die grob fahrlässige Abgabenverkürzung wird mit einer Geldstrafe bis zum Einfachen des maßgeblichen Verkürzungsbetrages bestraft.

    Der Tatbestand des Abgabenbetruges wurde um programmunterstützte Datenänderungen elektronischer Aufzeichnungssysteme (Registrierkassen) - bei gerichtlicher Zuständigkeit - erweitert. Wer vorsätzlich derartige Datenänderungen vornimmt, wird, wenn keine Gerichtszuständigkeit gegeben ist, mit einer Geldstrafe bis zu EUR 25.000,00 geahndet.

    Wer die Pflicht zur Errichtung einer technischen Sicherheitseinrichtung, die Belegerteilungs- und/oder Registrierkassenpflicht verletzt, wird mit einer Geldstrafe von je bis zu EUR 5.000,00 geahndet (vorsätzliche Finanzordungswidrigkeit).


    Neuerungen bei der Grunderwerbsteuer

    Siehe Ausführungen unter Klienteninfo 06/2015.


    Kontenregister und Kapitalflussmeldung

    Siehe Ausführungen unter "info".


Klienteninfo 06/2015

(01.12.2015)


  • Die unentgeltliche Grundstücksübertragung
    (ab 01.01.2016)


    Das Steuerreformgesetz 2015 sieht ab 01.01.2016 bei einer unentgeltlichen Übertragung von Grundstücken (Gebäuden) eine Änderung der Berechnung für die Grunderwerbsteuer vor. Der bisher geltende dreifache Einheitswert (maximal 30% des Verkehrswertes) als Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer entfällt und wird durch den neu definierten Grundstückswert als Bemessungsgrundlage ersetzt.

    Die Grunderwerbsteuer NEU ist gestaffelt, beträgt 0,5% für die ersten EUR 250.000,00, 2,0% für die nächsten EUR 150.000,00 und 3,5% ab EUR 400.000,00; sie ersetzt den bisher einheitlichen Steuersatz von 3,5% (2% im engen Familienverband).
    »
    Die neue Regelung gilt für alle unentgeltlichen Übertragungen (nicht nur für unentgeltliche Übertragungen im engen Familienverband). Unentgeltliche Übertragungen zwischen denselben Personen innerhalb von fünf Jahren werden zusammengerechnet.

    Werden mit der unentgeltlichen Übertragung Schulden (Belastungen) übernommen ist der Vorgang unentgeltlich, wenn diese bis zu 30% des Grundstückswertes betragen. Betragen die Schulden (Belastungen) mindestens 70% des Grundstückswertes liegt ein entgeltlicher Vorgang vor; in diesem Fall wird die Grunderwerbsteuer mit 3,5% der übernommenen Belastungen festgesetzt. Liegen die Schulden (Belastungen) dazwischen ist der Vorgang teils entgeltlich, teils unentgeltlich.

    Erwerbe von Todes wegen und Schenkungen im engen Familienverband werden immer als unentgeltlich behandelt, auch wenn Schulden übernommen werden.

    Bei einer unentgeltlichen Betriebsübertragung erhöht sich der Freibetrag für Betriebsgrundstücke von EUR 365.000,00 auf EUR 900.000,00 und beträgt maximal 0,5% des Grundstückswertes.

    Bei Umgründungen und Anteilsvereinigungen beträgt die Grunderwerbsteuer 0,5% des Grundstückswertes. 

    Bei einer unentgeltlichen Übertragung von land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken erfolgt keine Änderung der bisherigen Rechtslage. Der einfache Einheitswert bleibt im Familienverband weiterhin Bemessungsgrundlage für die 2%-ige Grunderwerbsteuer.


    Zur Ermittlung des Grundstückswertes sieht die Grundstückswertverordnung 2016 (GrWV 2016) drei Möglichkeiten vor: 


    Pauschale Sachwertermittlung

    Die Ermittlung des Sachwertes erfolgt getrennt nach Grundstückswert und Gebäudewert. Die Werte werden zusammengerechnet.

    Ausgangsbasis für die Ermittlung des Grundstückswertes ist der dreifache Bodenwert des aktuellen Einheitswertes der mit einem gemeindespezifischen Faktor - regionaler Wertentwicklungsfaktor - (z.B. Völkermarkt: 2,5) hochgerechnet wird. 

    Der Gebäudewert errechnet sich aus der Nutzfläche multipliziert mit dem Baukostenfaktor (BKF) und vermindert sich um die Nutzungs- (Abschlag vom Baukostenfaktor) und Altersminderung.

    Die Baukostenfaktoren werden je m2 und Bundesland für 2011 im Verordnungswege (GrWV 2016) festgelegt und sind mit dem Baukostenindex des jeweiligen Jahres hochzurechnen (für Kärnten beträgt der Baukostenfaktor 2014: 1.380). Die aufgewerteten Baukosten werden im Anschluss um einen Bebauungsabschlag (30%) reduziert.

    Die sich aus dieser Berechnung ergebenden fiktiven Neuherstellungskosten eines Gebäudes werden nach Nutzungsart gemindert (entfällt bei Wohngebäuden) und um einen Altersabschlag (35% ab dem 20., 70% ab dem 40. Jahr nach Fertigstellung) reduziert.

    BMF Grundstückswert-Rechner


    Wertermittlung anhand des Immobilienpreisspiegels


    Für die Wertermittlung 2016 ist zwingend der Immobilienpreisspiegel der Wirtschaftskammer Österreich heranzuziehen. Der Grundstückswert beträgt 71,25% des Wertes. Ab 2017 ist der zuletzt von der Statistik Österreich veröffentlichte Immobilienpreisspiegel zu verwenden. Auch hier wird der Grundstückswert mit 71,25% des ermittelten Wertes berechnet.


    Wertermittlung durch Verkehrswertgutachten eines Immobiliensachverständigen

    «


  • Umsatzsteuer: wichtige Neuerungen ab 01.01.2016

    Umsatzsteuer: 13%


Sonderinfo 05/2015

(23.10.2015)


  • Steuertipps zum Jahresende 2015


    Steueroptimale Verlustverwertung


    Vortragsfähige Verluste können bei Körperschaften mit 75% des Gesamtbetrages der Einkünfte verrechnet werden; vortragsfähige Verluste Einkommensteuerpflichtiger sind ab der Veranlagung 2014 zu 100% verrechenbar.  

    Kapitalisierte Mitunternehmer können ausgleichsfähige Verluste in 2015 letztmalig zur Gänze berücksichtigen.

    Verluste aus Personengesellschaften sind ab 2016 grundsätzlich nur mehr bis zur Höhe der geleisteten Einlage absetzbar. Nicht ausgleichsfähige Verluste können mit künftigen Gewinnen verrechnet werden (Wartetastenverluste).


    Gewinnfreibetrag

    Natürliche Personen können in 2015 einen Gewinnfreibetrag in Höhe von 13% des Gewinnes (maximal EUR 45.350,00) geltend machen.

    Bis zu einem Jahresgewinn von EUR 30.000,00 steht der GFB jedem Steuerpflichtigen mit betrieblichen Einkünften automatisch zu (Grundfreibetrag: EUR 3.900,00). Darüber hinaus muss zur Inanspruchnahme des GFB in neue abnutzbare körperliche Wirtschaftsgüter bzw. in Wohnbauanleihen investiert werden (Nutzungsdauer bzw. Restlaufzeit mindestens 4 Jahre).


    Langfristige Rückstellungen

    Für ab 30.06.2014 beginnende Wirtschaftsjahre sind langfristige (>1 Jahr) Rückstellungen (für Verbindlichkeiten und drohende Verluste), die ab diesen Wirtschaftsjahren gebildet werden, erstmals mit einem fixen Zinssatz von 3,5% p.a. abzuzinsen (bisher: pauschaler Ansatz von 80%). 

    Für langfristig gebildete Rückstellungen der Wirtschaftsjahre davor (vor dem 01.07.2014) ist, sofern die Abzinsung mit 3,5% ein höheren Wert ergibt, der 80%-ige Wertansatz fortzuführen. Ist der Wertansatz niedriger, ist der Differenzbetrag gewinnerhöhend aufzulösen (nachzuversteuern) und linear auf drei Jahre zu verteilen. 


    Liegenschaftsschenkungen 2015 vorziehen

    Ab 01.01.2016 ändert sich die Besteuerung von Liegenschaftsschenkungen bei der Grunderwerbsteuer. Bemessungsgrundlage ist künftig nicht mehr der dreifache Einheitswert, sondern der neu definierte Grundstückswert (der Grundstückswert wird voraussichtlich um den Verkehrswert liegen). Gleichzeitig wird das Tarifmodell der Grunderwerbsteuer neu gestaltet. 


    Erhöhung der ImmoESt auf 30%
    (ab 01.01.2016)

    Die ImmoESt erhöht sich ab 01.01.2016 bei Immobilienveräußerungen natürlicher Personen von 25% auf 30%. Aliquot dazu erhöht sich auch die ImmoESt bei Altgrundstücken von 3,5% auf 4,2%. Der Inflationsabschlag wurde abgeschafft. 


Klienteninfo 05/2015

(21.10.2015)



  • Registrierkassen- und Belegerteilungspflicht ab 01.01.2016

    Siehe auch Ausführungen unter "info".


  • Musikgruppen beim kleinen Vereinsfest

    Die Vereinsrichtlinien sahen bisher beim kleinen Vereinsfest als Begünstigung für fremde Musikgruppen etc. ein Honorar von bis zu EUR 800,00 pro Stunde vor. Dieses Auftrittsentgelt wurde nunmehr auf EUR 1.000,00 pro Stunde erhöht (ab 01.10.2015). 


Klienteninfo 04/2015

(02.09.2015)



  • Steuerreform 2015/2016

    Grunderwerbsteuer

    Kernpunkt der Reform ist bei einer unentgeltlichen Übertragung von Grundstücken ab 01.01.2016 der Ansatz des Grundstückswertes als Bemessungsgrundlage (anstelle des Einheitswertes). Die angekündigte Verordnung zur Berechnung des Grundstückswertes liegt noch nicht vor; eine Vergleichsrechnungen ist derzeit schwer möglich.


  • Änderung in der Sozialversicherung

    Die Beitragssätze für Arbeiter und Angestellte werden ab 01.01.2016 vereinheitlicht und betragen:

    Dienstnehmeranteil: 3,87%
    Dienstgeberanteil:    3,78%
    Gesamt:                 14,20%


    NEU: Als Scheinunternehmer festgestellte Unternehmen werden vom BMF im Internet veröffentlicht. Auftraggeber, die grob fahrlässig ein Scheinunternehmen zur Abwicklung eines Auftrages einsetzen, haften für die Löhne der eingesetzten Arbeitnehmer.


  • Reform des Erbrechtes
    (ab 01.01.2017)

    Die wesentlichen Änderungen des Erbrechtsänderungsgesetzes 2015 treten ab 01.01.2017 in Kraft und sind:

    Erbrecht der Lebensgefährten
    Pflegevermächtnis
    Minderung des gesetzlichen Pflichtteils
    Gesetzliches Erbrecht des Ehegatten (eingetragenen Partners)
    Pflichtteilsanrechnung


  • Strafrechtsänderungsgesetz 2015

    Präzisierung des Sozialbetruges
    (betrügerische Anmeldung und Vorenthalt der Sozialversicherung)
    Reform des Bilanzstrafrechtes


  • Elektronische Einreichung des Jahresabschlusses beim Firmenbuch

    Stichtag 30.09.2015

    Einreichung des Jahresabschlusses zum 31.12.2014. Zwangsstrafe bei nicht fristgerechter Einreichung des Jahresabschlusses: Je Geschäftsführer und Gesellschaft mindestens EUR 700,00.


Sonderinfo 03/2015
(16.07.2015)


  • Steuerreform 2015/2016

    Siehe Ausführungen unter top-news.



Klienteninfo 03/2015

(10.06.2015)



  • Ferienjobs: Was dürfen Kinder steuerfrei verdienen?

    Kinder bis zur Vollendung des 19. Lebensjahres können ganzjährig beliebig viel verdienen, ohne dass Familienbeihilfe und Kinderabsetzbetrag gefährdet sind.

    Bei Kindern über 19 Jahre darf das Jahreseinkommen (Steuerbemessungsgrundlage) die Grenze von EUR 10.000,00 nicht überschreiten um Familienbeihilfe und Kinderabsetzbetrag nicht zu gefährden. Beträgt das Brutto-Jahreseinkommen (einschließlich Sonderzahlungen) mehr als EUR 14.000,00 entfallen Familienbeihilfe und Kinderabsetzbetrag und es entsteht die Lohnsteuerpflicht.

    Bis zu einem monatlichen Bruttobezug von EUR 405,98 (Geringfügigkeitsgrenze 2015) fallen für den Dienstnehmer (Ferialpraktikanten) keine Sozialversicherungsbeiträge an.


  • Antragslose Auszahlung der Familienbeihilfe

    Frisch gebackene Eltern bekommen für ab 01.05.2015 im Inland geborene Kinder die Familienbeihilfe, wenn alle erforderlichen Daten elektronisch vorhanden sind, antragslos ausbezahlt.


  • Vorsteuerrückerstattung 2014

    (Fallfrist: 30.06.2015)

    Hat ein Unternehmer Vorsteuerbeträge im Ausland bezahlt, ist es wichtig, Fallfristen für die Rückerstattung einzuhalten. Die Rückerstattungsfrist 2014 endet für Drittstaaten am 30.06.2015; für EU-Mitgliedsstaaten bei elektronischer Einreichung am 30.09.2015.



Sonderinfo 02/2015

(27.05.2015)



  • Steuerreform 2015/2016

    Stand: Mai 2015

    Nach langen politischen Verhandlungen über Details wurden nunmehr die Begutachtungsentwürfe zur Steuerreform 2015/2016 versandt. Die Grundzüge wurden im März 2015 präsentiert und enthalten eine Reihe überraschender Detailregelungen über die wir im Vorfeld informieren. 

    Bei den Änderungen zum Bankgeheimnis (Stichwort: "Kontenregister") erwarten wir aufgrund politischer Diskussion Anpassungen. 

    Die Gesetzwerdung wird für Juli 2015 (vor den Sommerferien) erwartet.


Klienteninfo 02/2015
(08.04.2015)



  • Steuererklärungen 2014



  • Lohn- und Sozialdumping

    Ausweitung der Kontrollen auf die Zahlung des Mindestentgeltes:

    Die zuständige Behörde hat zu kontrollieren, ob der Arbeitgeber (zumindest) das nach Gesetz, Verordnung oder Kollektivvertrag zustehende Entgelt leistet. 

    Die Unterentlohnung stellt einen Verwaltungsstraftatbestand dar, der bei erstmaligem Verstoß bis zu EUR 20.000,00 bestraft wird. Im Wiederholungsfall sind die Strafen deutlich höher.

    Von besonderer Bedeutung ist die Gefahr der Unterentlohnung bei Entgelten für Nichtleistungszeiten (z.B. Urlaubsentgelt, Feiertagsentgelt, etc.).

    Bei Beurteilung der Unterentlohnung sind Überzahlungen auf kollektivvertragliche und gesetzliche Ansprüche anrechenbar. 


Sonderinfo 01/2015
(17.03.2015)



  • Erstinformationen zur Steuerreform 2015/2016

    Stand: März 2015


Klienteninfo 01/2015
(01.02.2015)


  • Neues ab 2015

    Entfall der 75%-igen Verlustverrechnungs- und Vortragsgrenze bei der Einkommensteuer.

    Bei elektronisch erbrachten sonstigen Leistungen (Telekommunikations- und ähnliche Leistungen) an in der EU ansässige Privatpersonen und Nichtunternehmer (B2C) ist ab 01.01.2015 der Empfängerort Leistungsort. Um nicht in jedem betroffenen Empfängerland eine Umsatzsteuerregistrierung und Steuererklärung zu veranlassen, können diese zentral über das FON-System erledigt werden (MOSS).

    Ab 01.01.2015 geht die Erhaltungspflicht für mitvermietete Heizthermen, Warmwasserboiler und Wärmeaufbereitungsanlagen auf den Vermieter über (Wohnrechtsnovelle 2015) und gilt für Wohnraum- und Geschäftsmieten. Wurden die Wärme- und Wasseraufbereitungsanlagen vom Mieter installiert, hat dieser die Erhaltungspflicht. Die jährlichen Wartungskosten der Wärme- und Wasseraufbereitungsanlage hat der Mieter zu tragen. Heizkörper zählen nicht zu den Wärme- und Wasseraufbereitungsanlagen. 


  • Rechnungslegungsänderungsgesetz 2014

    Für Gesellschaften beschränkter Haftung (GmbH), Aktiengesellschaften (AG) und kapitalisierte Personengesellschaften (GmbH & Co KG) gelten ab 01.01.2016 (beginnende Geschäftsjahre) neue Rechnungslegungsbestimmungen (Ausgleich von Unternehmens- und Steuerrecht).

    Siehe Ausführungen unter "info".


Klienteninfo 06/2014

(01.12.2014)



  • Aktuelles zur Umsatzsteuer


    Leistungsort bei langfristiger Vermietung von Beförderungsmitteln:

    Leistungsort bei langfristiger Vermietung von Beförderungsmitteln (z.B.: Fahrzeuge) an Unternehmer (B2B) und Nichtunternehmer (B2C, u.a. Private) ist ab 01.01.2013 der Empfängerort. Dies bedeutet, dass die Umsatzsteuerpflicht am Empfängerort entsteht (gilt auch für innergemeinschaftliche Leistungen); der leistende Unternehmer hat den Leistungsort zu überprüfen. Laut EU-Verordnung wird die Ansässigkeit/gewöhnlicher Aufenthalt des Leistungsempfängers dort vermutet, wo zumindest zwei sich nicht widersprechende Beweismittel vorliegen (z.B.: Rechnungsanschrift, Bankkonto, Zulassungsort, sonstige relevante Informationen).

    Bei einer kurzfristigen Vermietung von Beförderungsmitteln ist Leistungsort der Ort, an dem das Beförderungsmittel dem Leistungsempfänger zur Verfügung gestellt wird. Wird das Fahrzeug im Drittland zur Verfügung gestellt und erfolgt die Nutzung im Inland, liegt der Leistungsort im Inland.

    Ob eine Vermietung kurz- oder langfristig ist, hängt von der Dauer der tatsächlichen Nutzung ab (in der Regel 30 Tage).

    Zu den Beförderungsmitteln zählen Fahrzeuge jeder Art (mit und ohne Motor), wie: PKW, Sattelzugmaschinen, Sattelanhänger, Auflieger etc.; auch zählen dazu: Motorboote, Segelboote, Jachten, Sportflugzeuge, Wohnwagen und Wohnmobile etc.; nicht dazu zählen: Baugeräte wie Bagger, Planierraupen, Gabelstapler, Ladekräne, Container etc.

    So kann es durchaus vorkommen, dass ein in der Adria übergebenes Segelboot (Jacht) an eine private österreichische Gruppe in Österreich der Umsatzsteuer unterliegt (20%). 


    Rechnungsausstellung:

    Bei einer Lieferung und sonstigen Leistung ist der Unternehmer berechtigt, eine Rechnung mit den gesetzlich geforderten Angaben  auszustellen (Rechnungsbestandteile). Führt ein Unternehmer Umsätze an einen anderen Unternehmer und dessen Unternehmen aus, ist er verpflichtet an diesen eine Rechnung auszustellen. 

    Erbringt ein Unternehmer an einen Nichtunternehmer (u.a. Privaten) Werklieferungen oder Werkleistungen im Zusammenhang mit einem Grundstück (z.B.: Bauleistungen) ist er auch gegenüber einem Nichtunternehmer verpflichtet eine Rechnung auszustellen.

    Kleinbetragsrechnungen wurden ab 01.03.2014 auf EUR 400,00 (brutto) angehoben. Damit verbunden sind Erleichterungen bei der Rechnungsausstellung (Entfall bestimmter Formerfordernisse).

    Formalfehler bei der Rechnungslegung führen zum Entfall des Vorsteuerabzuges. Wird bei einer finanzbehördlichen Prüfung festgestellt, dass der Vorsteuerabzug auf Grund einer fehler- oder mangelhaften Rechnung vorgenommen wurde, kann der Mangel innerhalb einer angemessenen Frist (ein Monat) behoben werden (Voraussetzung ist, dass der Mangel noch behebbar ist). 


    Anzahlungsrechnungen:

    Über Anzahlungen können Rechnungen mit gesondertem Steuerausweis ausgestellt werden. Die Umsatzsteuer entsteht, wenn die Anzahlungsrechnungen bezahlt werden (gleiches gilt für die Vorsteuer). Anzahlungsrechnungen sind als solche zu kennzeichnen damit nicht eine Steuerschuld kraft Rechnungslegung entsteht. In der Schlussrechnung sind Anzahlungsrechnungen gesondert abzusetzen. 


    Dauerleistungsrechnungen:

    Rechnungen über Dauerleistungen (z.B.: Vermietung) müssen nicht monatlich gestellt werden. Es genügt, wenn diese am Beginn des Jahres oder ab Vorschreibung ausgestellt und den Hinweis enthalten, dass diese bis zur Übermittlung einer neuen Vorschreibung gelten. 


    Prüfung der UID-Nummer:

    Die UID-Nummer des liefernden/leistenden Unternehmers ist Rechnungsbestandteil. Nunmehr ist auch die Gültigkeit der UID-Nummer des liefernden/leistenden Unternehmers regelmäßig zu prüfen. Ist die UID-Nummer falsch, ist eine berichtigte Rechnung anzufordern und die Zahlung bis zur Erledigung auszusetzen. 

    Unverändert bleibt die Verpflichtung, die UID-Nummer des Kunden laufend zu prüfen (gilt vor allem für innergemeinschaftliche Lieferungen und Leistungen). Sollte sich später herausstellen, dass die UID-Nummer falsch ist, kann die Umsatzsteuer im Inland nachverrechnet werden (20%). 

    UID-Abfrage EU 


  • Richtwerte 2015

    Sachbezugswerte
    Sozialversicherungswerte
    Regelbedarfssätze für Unterhaltsleistungen


  • 2. Abgabenänderungsgesetz 2014


    Große Arbeitsgemeinschaften:

    Einkünfte von Arbeitsgemeinschaften mit einem Gesamtauftragsentgelt von über EUR 700.000,00 (netto) werden für Aufträge ab 01.01.2015 beginnender Wirtschaftsjahre einheitlich und gesondert festgestellt. Ein Sonderbetriebsvermögen ist nicht zu berücksichtigen, die ARGE-Partner können gegenüber der ARGE zu fremdüblichen Bedingungen abrechnen. 


Klienteninfo 05/2014
(29.10.2014)



  • Optimale Ausnutzung des Gewinnfreibetrages 2014

    Der Gewinnfreibetrag (GFB) steht allen natürlichen Personen und Personenvereinigungen unabhängig der Gewinnermittlungsart zu und beträgt jährlich 13% des Gewinnes/Gewinnanteiles (ab 2013: maximal EUR 45.350,00). Für Gewinne zwischen EUR 175.000,00 und EUR 350.000,00 können 7%, für Gewinne zwischen EUR 350.000,00 und EUR 580.000,00 4,5% als GFB geltend gemacht werden. Für Gewinne über EUR 580.000,00 gibt es keinen GFB. 

    Bis zu einem Gewinn von EUR 30.000,00 steht der GFB jedem Steuerpflichtigen automatisch zu (Grundfreibetrag: EUR 3.900,00). Ist der Gewinn höher, kann für den darüber hinausgehenden Gewinnanteil ein investitionsbedingter GFB beansprucht werden. Voraussetzung ist, dass der Steuerpflichtige im betreffenden Jahr bestimmte Investitionen tätigt. Als Investitionen kommen abnutzbare körperliche Wirtschaftsgüter mit einer Nutzungsdauer von mindestens vier Jahren in Betracht.

    Neu: Für Wirtschaftsjahre, die nach dem 30.06.2014 enden, können außer den erwähnten Sachanlagen nur mehr Wohnbauanleihen (Wohnbau-Wandelschuldverschreibungen) zur Deckung des GFB herangezogen werden. Die Wohnbauanleihen müssen ab dem Anschaffungszeitpunkt vier Jahre als Anlagevermögen gewidmet werden.  

    Aufpassen: Die Wohnbauanleihen haben zumeist eine sehr lange Laufzeit (Mindestlaufzeit: 10 Jahre). Vorsicht ist auch beim Kauf von alten Wohnbauanleihen geboten: Ab dem Anschaffungszeitpunkt müssen diese zumindest eine Restlaufzeit von 4 Jahren aufweisen.


Sonderinfo 05/2014 (Jahres-Checklist 2014)

(29.10.2014)



  • Steuertipps zum Jahresende 2014


Klienteninfo 04/2014

(02.09.2014)



  • GmbH light - Darstellung des Stammkapitals



  • Selbstanzeigen werden teurer

    Mit 01.10.2014 treten beachtliche Verschärfungen bei Finanzstrafen ein. Wer eine Selbstanzeige überlegt sollte rasch handeln, denn der Gesetzgeber zieht die Schraube bei finanzstrafrechtlichen Selbstanzeigen fester. 

    Wird ab 01.10.2014 „nach Anmeldung“ einer abgabenbehördlichen Prüfung Selbstanzeige erstattet, gibt es keine völlige Straffreiheit mehr.

    Bei vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Finanzvergehen, wird die Straffreiheit nur erlangt, wenn der Abgabepflichtige zusätzlich zur verkürzten Steuer einen Strafzuschlag zahlt. Dieser richtet sich nach dem angezeigten Mehrbetrag, liegt staffelweise zwischen 5% (bis EUR 33.000,00) und 30% (ab EUR 250.000,00) und entfällt bei leichter Fahrlässigkeit. Ob leichte oder grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz vorliegt entscheidet die Finanzbehörde aufgrund gesetzlicher Bestimmungen und Judikatur und ist nachweispflichtig. Die Entscheidung ist rechtsmittelfähig.

    Bisher war die erstmalige Selbstanzeige für vorsätzliche oder grob fahrlässige Finanzvergehen anlässlich einer abgabenbehördlichen Prüfung straffrei und führte erst im Wiederholungsfall für denselben Abgabenanspruch zu einem Zuschlag von 25%. 


  • Ende der 183-Tage-Regelung bei Personalgestellung


  • Neuer Pendlerrechner ab 25.06.2014


  • Änderung der Strafprozessordnung ab 01.01.2015


Klienteninfo 03/2014

(12.06.2014)



  • Neuregelung der Grunderwerbsteuer ab 01.06.2014


  • Erhöhung der Familienbeihilfe ab 01.07.2014


Klienteninfo 02/2014
(02.04.2014)


  • Handwerkerbonus NEU

    Handwerkerleistungen (von Handwerkern in Rechnung gestellte Arbeitsleistungen) für Renovierung, Erhaltung und Modernisierung von im Inland gelegenen und selbst genutzten Wohnraum werden mit einem Zuschuss von 20%, maximal EUR 600,00 (förderbare Kosten bis zu EUR 3.000,00), pro Jahr und Förderwerber gefördert.

    Die Renovierungsleistungen müssen in der Zeit vom 01.07.2014 bis 31.12.2014 begonnen werden.

    Für die Förderung werden begrenzte Budgetmittel in Höhe von: 2014 EUR 10 Mio und 2015 EUR 20 Mio zur Verfügung gestellt.

    Wer zuerst kommt ...


  • Auslandsschulbesuche als außergewöhnliche Belastung

    Aufwendungen für die Berufsausbildung eines Kindes außerhalb des Wohnortes können mit einem Pauschbetrag in Höhe von EUR 110,00 pro angefangenem Kalendermonat als außergewöhnliche Belastung (ohne Selbstbehalt) berücksichtigt werden. Voraussetzung ist, dass in der Nähe des Wohnortes keine entsprechende Ausbildungsmöglichkeit besteht.

    Der VwGH hat nunmehr ganz allgemein festgestellt, dass der im Rahmen des Schulunterrichtsgesetzes geförderte Auslandsschulbesuch zur Förderung der allgemeinen Sprachkompetenz ebenfalls einen Anspruch auf den Pauschbetrag für die außergewöhnliche Belastung begründet. 


Sonderinfo 01/2014
(04.03.2014)


  • Abgabenänderungsgesetz 2014


    Entfall der 75% Verlustvortragsgrenze:

    Die 75% Vortragsgrenze für einkommensteuerliche Verluste entfällt ab der Veranlagung 2014 (uU Schlechterstellung gegenüber der bisherigen Regelung).
    Bei der Körperschaftsteuer bleibt die 75%-ige Verlustvortagsgrenze erhalten.


    Abzinsung langfristiger Rückstellungen:

    Langfristige Rückstellungen (>1 Jahr) für Verbindlichkeiten und drohende Verluste werden bisher in der Steuerbilanz mit 80% angesetzt.

    Künftig (ab Wirtschaftsjahren beginnend mit 01.07.2014) werden derartige Rückstellungen mit einem fixen Zinssatz von 3,5% pa laufzeitbezogen abgezinst. Die Neuregelung gilt für Neu- und Altrückstellungen (80%-Grenze, 3-jährige Verteilung des aufzulösenden Betrages).

    Bei Rückstellungen mit einer (Rest)Laufzeit von bis zu 6 Jahren wird sich aller Voraussicht nach der steuerliche Bilanzansatz (> 80%)erhöhen; bei Rückstellungen mit einer (Rest)Laufzeit von zB 20 Jahren wird sich der steuerliche Bilanzansatz voraussichtlich auf 50% verringern.

    Mit zunehmendem Abbau der (Rest)Laufzeit soll sich die jährliche Rückstellung (bis zu 100%) wieder erhöhen.


    Begrenzung der Absetzbarkeit von Jahresgehältern über EUR 500.000,00:

    Gehälter über EUR 500.000,00 pro Person und Wirtschaftsjahr, sind vom Betriebsausgabenabzug ausgeschlossen. Betroffen sind echte Dienstnehmer und andere vergleichbar (ua Werkvertrag) eingegliederte Personen (aktiv und ehemals aktiv tätige Personen). Dem Abzugsverbot unterliegen auch Firmenpensionen, Pensionsabfindungen und sonstige nicht begünstigte (6%) Bezüge (freiwillige Abfertigungen). Nicht betroffen sind gesetzliche Abfertigungen.


    Sonstige Änderungen:

    Inländische Bankeinlagen (etc) von in Drittstaaten ansässigen Personen unterliegen ab 01.01.2015 der inländischen KESt (25%).

    Der investitionsbedingte Gewinnfreibetrag (GFB) für Wertpapiere (gilt nicht für Wohnbauanleihen = Wandelschuldverschreibungen) entfällt zeitlich befristet bis 2016.

    Die Reduktion der begünstigten Besteuerung sonstiger Bezüge und des Gewinnfreibetrages (Solidarabgabe 2013-2016) gilt nunmehr unbefristet.

    Die steuerliche Begünstigung von "Golden Handshakes" wird abgeschafft und die begünstigte Besteuerung (6%) von freiwilligen Abfertigungen eingeschränkt (ab 01.03.2014).


  • GmbH-light

    Die im Vorjahr propagierte GmbH-light wurde angepasst und das Mindeststammkapital ab 01.03.2014 erneut mit EUR 35.000,00 festgesetzt. 

    Bei der Neugründung einer GmbH kann nunmehr neben der normalen Mindeststammeinlage in Höhe von EUR 35.000,00 eine "gründungsprivilegierte Stammeinlage" in Höhe von mindestens EUR 10.000,00 vereinbart werden, auf die dann EUR 5.000,00 (50%) einzuzahlen sind. Die Mindeststammeinzahlung ist innerhalb von 10 Jahren auf EUR 17.500,00 (Hälfte des normalen Mindeststammkapitals) anzuheben.

    Die Mindestkörperschaftsteuer beträgt ab dem 2. Quartal 2014 allgemein wieder EUR 437.50 pro Quartal (EUR 1.750,00 jährlich).

    Die Mindestvorauszahlung reduziert sich für Neugründungen ab 01.07.2013 staffelweise von (in den ersten 5 Jahren) EUR 125,00 pro Quartal (EUR 500,00 jährlich) auf (in den nächsten 5 Jahren) EUR 250,00 pro Quartal (EUR 1.000,00 jährlich) und erhöht sich ab dem 10. Jahr auf den Betrag von EUR 1.750,00 jährlich.


  • Erhöhung der Sachbezugswerte für Dienstautos ab 01.03.2014

    Der Höchstwert des Sachbezuges für Dienstautos wird ab 01.03.2014 von bisher EUR 600,00 pm auf EUR 720,00 pm angehoben. Betroffen von der Erhöhung sind Dienstautos mit Anschaffungskosten zwischen EUR 40.000,00 und EUR 48.000,00 bzw darüber (voller Sachbezugswert: 1,5% der Anschaffungskosten, maximal EUR 720,00 pm).


Klienteninfo 01/2014
(04.02.2014)


  • Neues ab 2014

    Rechnungen an Bundesdienststellen:

    Rechnungen an Bundesdienststellen sind ab 01.01.2014 ausschließlich elektronisch zu übermitteln (gilt nicht für Rechnungen von Gerichtssachverständigen). Dafür stehen zwei Übertragungswege zur Verfügung:

    - USP: Unternehmensserviceportal des Bundes
    - PEPPOL: Pan-European Public Procurement OnLine


    Pensionshaltung und Vermietung von Pferden:

    Die Umsätze der Pensionshaltung von Pferden und der Vermietung eigener Pferde zu Reitzwecken unterliegen ab 01.01.2014 der 20%-igen Umsatzsteuer (Entfall der pauschalen Durchschnittssatzbesteuerung für Land- und Forstwirte).


  • Steuerabkommen Österreich - Liechtenstein
    (ab 01.01.2014)


    Kapitalerträge 2011 - 2013:

    - Anonyme Abgeltungsabgabe (15% - 35%/38%) für das Kapitalvermögen in Liechtenstein oder
    - Offenlegung der Vermögenswerte durch Liechtenstein und Besteuerung der Kapitalerträge (KESt 25%) durch Österreich (Selbstanzeige: Zeitraum 01.01.2014 bis 31.05.2014).


    Kapitalerträge ab 2014:

    - Anonyme Abgeltungssteuer der Kapitalerträge (25%) in Liechtenstein oder
    - reguläre Besteuerung der Kapitalerträge (25%) in Österreich.


    Das Steuerabkommen mit Liechtenstein geht über jenes mit der Schweiz hinaus und umfasst auch das Kapitalvermögen von in Österreich ansässigen natürlichen Personen, welches von liechtensteinischen Stiftungen und Trusts weltweit verwaltet wird. 


Klienteninfo 06/2013
(04.12.2013)



  • Vorschau 2014

    Neue Regelbedarfssätze für Unterhaltsleistungen
    Elektronische Rechnungen an den Bund
    Änderungen im sozialversicherungsrechtlichen Rechtsmittelverfahren 

    Nachweis der ig Lieferung (Musterformulare Anhang 5 und 6)
    Eigenverbrauchsbesteuerung von Jobtickets
    Ausweitung des Reverse-Charge (Laptops, Tablets, Anlagegold, Metalle) 

    Neuordnung der Verwaltungsgerichtsbarkeit ab 01.01.2014


Klienteninfo 04/2013
(04.09.2013)



  • Übergangsbestimmungen für IGL nach Kroatien
    (bis 31.12.2013)

    Liegt bei einer Lieferung nach Kroatien keine UID vor, ist die Lieferung steuerfrei, wenn die UID nachgereicht wird. Eine schriftliche Erklärung des Abnehmers über die beantragte UID und die übrigen Voraussetzungen des Buchnachweises müssen zu Beginn der Lieferung vorliegen.


  • GmbH NEU
    (ab 01.07.2013)

    Herabsetzung des Mindeststammkapitals von EUR 35.000,00 auf EUR 10.000,00
    (GesRÄG 2013).


  • Sonstiges

    Die Kosten eines Firmen-PKW sind in Höhe des anteiligen Sachbezuges bei anderen Einkunftsquellen absetzbar.

    Rechtsanwälte dürfen ab 01.09.2013 ihren Betrieb in der Rechtsform einer GmbH & Co KG führen.

    Der Unabhängige Finanzsenat (UFS) wird ab 01.01.2014 zum Bundesfinanzgericht, die Berufung zur Beschwerde und die Berufungsentscheidung zum Erkenntnis.


Klienteninfo 01/2013
(04.02.2013)


  • Gastgewerbepauschalierung NEU
    (ab 01.01.2013)

    Betriebsausgabenpauschalierung statt Vollpauschalierung. Die Pauschalierung entfällt für kleine Gastgewerbebetriebe ohne Gewerbeschein.


  • Solidarabgabe 2013 - 2016
    (ab 01.01.2013)

    Verminderung des begünstigten Steuersatzes (6%) bei Einkünften aus nsA ab einem Bruttomonatsbezug von EUR rd. 13.000,00

    Verminderung des Gewinnfreibetrages (13%) ab einem Jahresgewinn von EUR 175.000,00


  • Änderung des Vorsteuerabzuges bei IST-Besteuerung
    (ab 01.01.2013)

    IST-Besteuerer können bis zu einem Umsatz von EUR 2,0 Mio die Vorsteuer erst nach Bezahlung der Rechnung abziehen.


  • Einheitswert für GrESt-Bemessung verfassungswidrig
    (Änderungsauftrag bis spätestens 31.05.2014)

    Die bisherige Bemessung der GrESt (2 bis 3-facher Einheitswert) ist verfassungswidrig. 


Klienteninfo 06/2012
(04.12.2012)


  • Elektronische Rechnungslegung NEU
    (ab 01.01.2013)

    Elektronische Rechnungen sind unter bestimmten Voraussetzungen Papierrechnungen gleichgestellt (Entfall der Signatur).


  • Erhöhung der Grundbucheintragungsgebühr
    (ab 05.12.2012)

    Bemessungsgrundlage für die Eintragung in das Grundbuch ist der Verkehrswert (bisher: 2 bis 3-facher Einheitswert). Ausnahme: Familie und Umgründung (3-facher Einheitswert).  


Klienteninfo 04/2012
(04.09.2012)


  • UID-Büro geschlossen
    (ab 01.08.2012)

    Neue Anfragen an den EU-Server.

    UID-Abfrage EU



Klienteninfo 03/2012
(08.06.2012)


  • Steuerabkommen Schweiz - Österreich
    (ab 01.01.2013)


    Kapitalerträge 2010 - 2012:

    - Anonyme Abgeltungsabgabe (15% - 35%/38%) für das Kapitalvermögen in der Schweiz oder
    - Offenlegung der Vermögenswerte und Besteuerung der Kapitalerträge (KESt 25%) in Österreich (Selbstanzeige: Zeitraum 01.01.2013 bis 31.05.2013).


    Kapitalerträge ab 2013:

    - Anonyme Abgeltungssteuer der Kapitalerträge (25%) in der Schweiz oder
    - reguläre Besteuerung der Kapitalerträge (KESt 25%) in Österreich.


Klienteninfo 02/2012
(13.02.2012)



  • Immobilienbesteuerung NEU
    (ab 01.04.2012)

    Besteuerung aller Gewinne aus privaten und betrieblichen Grundsücksveräußerungen (Entfall der bisherigen Steuerbefreiung innerhalb der 10-jährigen Spekulationsfrist).


    Altgrundstücke:
    (Anschaffung vor 01.04.2002) 

    ImmoESt: 3,5% des Veräußerungserlöses.


    Neugrundstücke:
    (Anschaffung nach 31.03.2002) und 

    Umwidmungsgrundstücke:
    (Anschaffung vor 01.04.2002) 

    ImmoESt: 25% des Veräußerungsgewinnes.


    Die unentgeltliche Übertragung von Grundstücken und die Entnahme von Grundwerten aus dem Betriebsvermögen sind nicht steuerpflichtig. Der Gebäudewert und in bestimmten Fällen der Grundwert sind bei der Entnahme mit dem Teilwert anzusetzen. 


Klienteninfo 01/2012
(07.02.2012)


  • Liebhabereirichtlinie 2012
    (ab 01.01.2012)

    Jede Übertragung der Einkunftsquelle führt zu einer Beendigung und zu einem Neubeginn des Beobachtungszeitraumes.

    Erstmalige Aussagen zur Liebhaberei bei Kapitalgesellschaften (außerbetriebliche Sphäre). 




nach oben